Heilige Kaiserin Kunigunde - Analytische Bibliographie zu Quellen des 11. bis 16. Jahrhunderts

Heilige Kaiserin Kunigunde. Analytische Bibliographie zu Quellen des 11. bis 16. Jahrhunderts

Veröffentlicht durch Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte unter Einbeziehung der Landesgeschichte an der Universität Bamberg <http://www.uni-bamberg.de/~ba5mg1/home.html>
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Von
Christmayr, Elisabeth

Kaiserin Kunigunde gilt als eine der wenigen herausragenden Frauengestalten des Mittelalters. Als consors regni, als Teilhaberin an der Königsherrschaft, hatte sie großen Einfluss auf die Regierungsgeschäfte ihres Gemahls Heinrich II. Die Nachwelt erinnerte sich jedoch nicht an die historische Herrscherin, sondern verehrte Kunigunde als Heilige. Bis heute ist ihr Kult weit über die Grenzen des Bistums Bamberg lebendig.

Während die wenigen zeitgenössischen Quellen zur Herrscherin aus dem 11. Jahrhundert in der Forschungsliteratur der letzten Jahre vorbildlich aufgearbeitet wurden, sind die Texte um die Heiligenfigur bis heute nicht systematisch erfasst. Auch die reiche Kunstproduktion zu Kunigunde, die sich im Spätmittelalter bis nach Kärnten, Südtirol, Sachsen, Böhmen und Mähren erstreckte, wurde bisher nur kursorisch zusammengestellt.

Ziel des interdisziplinären Forschungsprojekts „Kunigunde – Weibliche Frömmigkeit in Franken“ an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist die Sammlung der mittelalterlichen Quellen in Form einer virtuellen Datenbank. Seit März 2003 steht sie im Internet unter der Adresse

http://www.uni-bamberg.de/~ba5mg1/kunigunde/

zur Verfügung. Die Datenbank befindet sich noch im Ausbau. Über Ihre Anregungen zur Benutzerfreundlichkeit der Seiten, Hinweise zu bisher nicht berücksichtigten Quellen oder etwaigen Fehlern bzw. über zusätzliche Informationen würden wir uns freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. Bernd Schneidmüller
Carla Meyer
Reinhard Köpf

Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte
Otto-Friedrich-Universitaet Bamberg
96045 Bamberg